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Mehr als ein Büro: das Volksbankhaus 2.0 als Blaupause für nachhaltiges Arbeiten

Hinter den Kulissen

Mehr als ein Büro: das Volksbankhaus 2.0 als Blaupause für nachhaltiges Arbeiten 

Frühjahr 2026 - Lesezeit: 3 Minuten

Nachhaltig gebaut, offen gedacht, agil genutzt: Das Volksbankhaus 2.0 in Winsen zeigt, wie modernes Arbeiten funktioniert. Vier Jahre nach dem Einzug ist es Innovationsraum, Arbeitsort und Zukunftsmodell zugleich.

Wer heute am Von-Somnitz-Ring 10 in Winsen an der Luhe vorbeigeht, sieht vor allem eines: ein Gebäude, das mehr ist als nur ein Büro. Das Volksbankhaus 2.0 der Volksbank Lüneburger Heide eG (VBLH) wirkt wie ein Statement für modernes Arbeiten, nachhaltiges Bauen und den Mut, Altes hinter sich zu lassen, ohne die guten Dinge aufzugeben. „Bei der Gestaltung der Zukunft die Wurzeln bewahren, das war das Ziel, und es ist aufgegangen“, sagt Alexandra Waldmann, Nachhaltigkeitsmanagerin der VBLH. 

Damit fügt sich das Volksbankhaus 2.0 nahtlos ein in die facettenreiche Nachhaltigkeitsstrategie des regionalen Bankhauses, die weit über ihre Gebäude hinausgeht: Zusammen mit der Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen GmbH versorgt die VBLH die Region mit Strom – und ihre Mitglieder mit solider Rendite. Bei Winsen entsteht in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Winsen GmbH der Solarpark Grevelau, der ab 2026 3.000 Haushalte mit Strom versorgen wird. Zudem unterstützt die Volksbank Landwirte bei der Energiewende – um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Hohe Nachhaltigkeitsstandards

  • Gebäude sind ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsaktivitäten der VBLH, denn sie sind verantwortlich für den größten Teil des Ressourcenverbrauchs.
  • Im Geschäftsbetrieb verpflichtet sich die VBLH zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise. Die Bank arbeitet fortlaufend daran, ihren Energieverbrauch und damit auch den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, zum Beispiel durch den Einbau effizienter Heizsysteme und durch PV-Anlagen auf Dächern der Filialgebäude.
  • Sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen setzt die Bank das neben modernem Design für attraktive Arbeitswelten auf hohe Nachhaltigkeitsstandards und Energieeffizienz.

Knapp vier Jahre ist es her, dass rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Volksbankhaus 2.0 bezogen haben. Seitdem hat sich bestätigt, was damals vor allem eine Vision war, findet der Teamleiter der Abteilung Bauen, Stefan Werner: „Die offene, organische Architektur fördert nicht nur gute Laune, sondern auch gute Ideen. Unternehmenskommunikation, Vertriebsmarketing und andere kreative Teams nutzen das Haus heute so selbstverständlich, wie es geplant war: flexibel, vernetzt, agil.“

Nachhaltigkeit, die man nicht sieht, sondern spürt

Im Volksbankhaus 2.0 steckt viel Technik und Know-how. Nachhaltigkeit ist hier kein Ausstellungsthema, sondern Alltag. Das gesamte Gebäude wird über Geothermie, Wärmepumpe und Betonkernaktivierung (in den Betondecken ist eine Fußbodenheizung eingebaut) beheizt und gekühlt. Durch sehr geringe Vorlauftemperaturen ist das Heizsystem äußerst energiesparend, leise und zuverlässig. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert den Strom für Licht und Wärme, die LED-Beleuchtung regelt sich automatisch über ein sogenanntes intelligentes KNX-Bus-System, ein Standard für die intelligente Haus- und Gebäudesteuerung.

volksbank Haus 2.0 erstes OG

„Die Glasfassaden sind mit smartem Sonnenschutz ausgestattet und E-Mobilität ist von Anfang an mitgedacht. Ladesäulen auf dem Parkplatz gehören genauso selbstverständlich dazu wie die Meeting-Inseln im Inneren“, erklärt Waldmann. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang: lieber vorausdenken als nachrüsten. 

Volksbank Haus 2.0 Eingangsbereich

Arbeiten im Fluss – gut für Ideen, gut für Menschen

Das Haus bietet rund 1.100 Quadratmeter Nettofläche, verteilt auf drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Aber wichtiger als Zahlen ist das Gefühl, das entsteht, wenn man durch die Räume geht. Hier wurden nicht einfach Büros geplant, sondern Arbeitsräume, die die Menschen in den Mittelpunkt stellen. „Auf den Schallschutz wurde besonderes Augenmerk gerichtet. Ein Open-Space-Bereich kann nur funktionieren, wenn die entsprechenden Richtlinien eingehalten werden. Zur Optimierung der Akustik wurden schallabsorbierende Gardinen und Deckensegel sowie hochflorige Teppiche eingesetzt“, so Werner.

Thinktanks, Besprechungsinseln, Besprechungsräume, Rückzugsmöglichkeiten, Fokusräume: Alles ist darauf ausgelegt, dass jeder sich genau den Platz sucht, den er gerade braucht. Die Mitarbeitenden wechseln ihre Plätze nach Bedarf und hinterlassen – wenn sie beispielsweise in ein längeres Meeting gehen – einen vollkommen aufgeräumten Arbeitsplatz. Dieser kann dann von Kollegen während der Abwesenheit unkompliziert genutzt werden.
Die Vorstandsmitglieder haben hier ebenfalls ihre Büros. Es herrscht Nähe statt Distanz, Austausch statt abgeschotteter Etagen.

Alexandra Waldmann, Nachhaltigkeitsmanagerin der VBLH

„Die Volksbank Lüneburger Heide wollte als Genossenschaftsbank beim Thema Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel vorangehen. Aus diesem Grund haben wir uns für die Geothermie mit Wärmepumpe, Betonkernaktivierung und eine Photovoltaikanlage entschieden.“

Alexandra Waldmann, Nachhaltigkeitsmanagerin der VBLH

Ein Pilotprojekt mit Zukunftswirkung

Schon beim Bau war klar: Das Volksbankhaus 2.0 ist mehr als ein Gebäude. Es ist ein Experimentierfeld für die Bank, ein Pilotprojekt, das zeigen soll, wie modernes Arbeiten an weiteren Standorten aussehen kann. Und nach vier Jahren kann man sagen: Das Experiment läuft erfolgreich. Die Ideen, die hier entstehen, prägen nicht nur das Haus selbst, sondern die gesamte Organisation. Digitale Projekte? Starten oft hier. Kreative Kampagnen? Finden hier ihren Anfang. Neue Arbeitsmethoden? Werden hier erdacht, getestet, weiterentwickelt.

„Die Niedersächsische Bauordnung fordert, dass ein Achtel der Grundfläche als Fensterfläche geplant werden muss. In unserem Neubau haben wir bis zu zwei Drittel der Grundfläche als Fensterfläche hergestellt.“

Stefan Werner, Teamleiter Bauen bei der VBLH

Stefan Werner, Teamleiter Bauen bei der VBLH

Für Menschen, die Werte schätzen – und Weitblick

Das Volksbankhaus 2.0 sei als Neubau entstanden, stehe aber für eine Haltung, führt Werner aus. „Nachhaltiges Denken, gesunde Arbeitsumgebung, technologische Intelligenz ohne Showeffekt. Genau das macht es auch für unsere Kundinnen und Kunden interessant, die bei aller Modernität Wert auf Substanz legen“, sagt er. Und darauf, dass regionale Banken weiterhin mutig genug seien, sich neu zu erfinden.
Das Volksbankhaus 2.0 ist hell, offen, flexibel und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Es hat sich längst etabliert, als Arbeitsort, Innovationsraum und Beispiel dafür, wie nachhaltiges Bauen und agiles Arbeiten zusammengehen.

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