Zum Online-Banking

 

Bremen/Winsen (Luhe)/Uelzen, 03.09.2026 - Die Volksbank Lüneburger Heide eG (VBLH) hat gemeinsam mit der Bremische Volksbank Weser-Wümme eG und der Volksbank Uelzen-Salzwedel eG Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. Ziel der Gespräche ist es, die Zukunftsfähigkeit der drei genossenschaftlichen Institute langfristig zu stärken und die Chancen eines gemeinsamen Weges zu prüfen. Alle drei Banken führen diese Gespräche aus einer wirtschaftlich starken Position heraus.

Hintergrund für die Gespräche ist, dass sich die Herausforderungen für Banken spürbar verändern. Digitalisierung, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen und die demografische Entwicklung erfordern zunehmend Investitionen, Spezialisierung und wirtschaftliche Stabilität. Gemeinsam mit ihren Partnerbanken sieht die Volksbank Lüneburger Heide eG die Möglichkeit, diesen Herausforderungen noch besser zu begegnen und gleichzeitig regionale Nähe zu sichern.

Mit der Fusion würde für den Wirtschaftsraum zwischen Bremen, Hamburg und Hannover ein noch attraktiverer regionaler Finanzierungspartner entstehen, der lokale Marktkenntnis mit größerer Leistungsfähigkeit verbindet. Dazu gehören moderne Angebote, mehr Spezialwissen, schnellere und kundennah begründete Kreditentscheidungen sowie größere Finanzierungskraft.

Entscheidend bleibt für die beteiligten Häuser der gemeinsame Anspruch, regionale Nähe und genossenschaftliche Verantwortung in einer größeren Organisation zu bewahren. Eine mögliche fusionierte Bank soll daher die Besonderheiten aller Regionen bewahren und unterschiedliche Perspektiven unter einem gemeinsamen Dach vereinen.

Ulrich Stock, Vorstandssprecher

„Unsere Regionen bleiben Heimat. Eine mögliche gemeinsame Bank würde das gemeinsame Zuhause sein“

Ulrich Stock, Vorstandssprecher

Für die VBLH steht dabei ein zentraler Gedanke im Vordergrund: Verantwortung bedeutet, Zukunft frühzeitig zu gestalten. Die Bank sieht sich - wie die gesamte Branche - mit steigenden regulatorischen Anforderungen, einem zunehmenden Fachkräftemangel, hohen Investitionen in Digitalisierung sowie veränderten Kundenerwartungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Leistungsfähigkeit auch langfristig gesichert werden kann.

„Wir beschäftigen uns mit einer Fusion, weil wir überzeugt sind, dass verantwortungsvolle Unternehmensführung bedeutet, frühzeitig die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen“, erklärt Manuel Harmening, Vorstand der VBLH. „Wir möchten die Stärke unserer Bank langfristig sichern und gleichzeitig die Nähe zu unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden sowie zu unserer Region bewahren.“

Gemeinsam mit ihren Partnerbanken sieht die VBLH die Chance, Kompetenzen zu bündeln, Investitionskraft zu stärken und zusätzliche Entwicklungsperspektiven für Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende zu schaffen. Dabei soll das erhalten bleiben, was die beteiligten Banken seit jeher auszeichnet: persönliche Beratung, regionale Verankerung und genossenschaftliche Werte.

Es würde eine Bank mit rund 8,0 Mrd. Euro addierter Bilanzsumme entstehen und damit eine der größten Volksbanken in Norddeutschland. Gemeinsam mit knapp 1.000 Mitarbeitenden, 45 Filialen und rund 124.000 Mitgliedern entstünde damit eine Bank, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und regionale Nähe noch stärker miteinander verbinden kann.

Die größere Organisation soll zusätzliche Spezialisierung ermöglichen, etwa in der Firmenkundenberatung, im Private Banking, bei Immobilienfinanzierungen sowie bei digitalen und automatisierten Prozessen. Davon sollen sowohl Privatkunden als auch Selbständige, Mittelstand, Landwirtschaft und Handwerk profitieren.

Die neue Bank soll nach aktuellem Stand Volksbank Bremen Lüneburger Heide eG heißen. Als Verwaltungssitze der fusionierten Bank sind Winsen (Luhe) und Bremen vorgesehen. Ergänzend sollen Volksbankhäuser in den Regionen als Büro-, Begegnungs- und Arbeitsorte dienen, unter anderem in Buchholz, Soltau, Sottrum und Uelzen. Auch für die künftige Organstruktur gibt es bereits erste Eckpunkte. In Vorstand und Aufsichtsrat der fusionierten Bank sollen Vertreter aller drei Fusionspartner berufen werden.

Mit der Aufnahme der Fusionsgespräche beginnt ein Prüfprozess. Die VBLH informiert laufend ihre Mitglieder, Vertreter, Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit transparent über die weiteren Schritte, unter anderem unter www.vblh.de/fusion

Ein Foto von allen derzeitigen Vorständen der drei Banken
Die Vorstände der VBLH (Vorstandssprecher Ulrich Stock rechts, Manuel Harmening 3.v.r.) nehmen Gespräche mit zwei möglichen Fusionspartnern auf

Pressemitteilung herunterladen (PDF)

225 KB