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Ziel der Gespräche ist es, die langfristige Zukunftsfähigkeit der drei Genossenschaftsbanken zu stärken und gemeinsam zu prüfen, ob ein Zusammenschluss die richtigen Voraussetzungen schaffen kann, um Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie Regionen künftig noch wirksamer zu begleiten.

Foto Vorstand Ulrich Stock

„Die Regionen bleiben Heimat. Die neue Bank soll das gemeinsame neue Zuhause werden.“

Ulrich Stock, Vorstand (Sprecher)

Es würde eine Bank mit rund 8,0 Mrd. Euro addierter Bilanzsumme entstehen und damit eine der größten Volksbanken in Norddeutschland. Gemeinsam mit knapp 1.000 Mitarbeitenden, 45 Filialen und rund 124.000 Mitgliedern entstünde damit eine Bank, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und regionale Nähe noch stärker miteinander verbinden kann. Juristisch aufnehmendes Institut wäre die Volksbank Lüneburger Heide eG. Als Verwaltungssitze der fusionierten Bank sind Winsen (Luhe) und Bremen vorgesehen. Ergänzend sollen Volksbankhäuser in den Regionen als Büro-, Begegnungs- und Arbeitsorte dienen, unter anderem in Buchholz, Soltau, Sottrum und Uelzen.

Was bedeutet das für Sie als Kundin, Kunde oder Mitglied?

Zunächst gilt: Es wurde noch keine Fusion beschlossen. Die Gespräche dienen dazu, Chancen, Risiken und mögliche Perspektiven eines Zusammenschlusses sorgfältig zu prüfen. Gleichzeitig verfolgen die drei Banken grundsätzlich die feste Absicht, bei positivem Verlauf einen Zusammenschluss vorzubereiten.

Für Sie als Kundin, Kunde oder Mitglied ändert sich aktuell nichts:

  • Ihre Ansprechpartner bleiben unverändert.
  • Ihre Konten, Verträge und Vereinbarungen bleiben unverändert bestehen.
  • Fusionsbedingt werden keine Filialen geschlossen. Wichtig ist die Unterscheidung: Die Weiterentwicklung der Filial- und SB-Struktur der Volksbank Lüneburger Heide ist ein kontinuierlicher Prozess und unabhängig von den im Zuge der Fusion betrachteten Maßnahmen. Dabei investieren wir sowohl in moderne Beratungsstandorte und Kompetenzzentren als auch in die Weiterentwicklung unserer SB-Versorgung. Ziel ist es, den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden auch künftig gerecht zu werden und eine leistungsfähige Präsenz in der Region sicherzustellen.
  • Die persönliche Nähe und Beratung bleiben ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses.

Auch in einer fusionierten Bank sollen die bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Kundinnen und Kunden sowie Mitglieder an den jeweiligen Standorten erhalten bleiben. Nähe soll also nicht abstrakt gemeint sein, sondern konkret erlebbar bleiben: im Gespräch, in der Beratung und in der Verantwortung für die jeweilige Region.

Zusätzlich sollen Regionalräte dafür sorgen, dass Ideen, Wünsche und Rückmeldungen aus den Regionen strukturiert aufgenommen werden. Sie sollen als Bindeglied zwischen Mitgliedern, Kundinnen und Kunden sowie der Bank wirken und regionale Aktivitäten, Förderprojekte und Feedbackformate begleiten.

Warum beschäftigen wir uns mit einer Fusion?

Foto Vorstand Ulrich Stock

„Mit der Fusion würde eine der größten Volksbanken in Norddeutschland entstehen.“

Manuel Harmening, Vorstand

Die Volksbank Lüneburger Heide eG ist heute wirtschaftlich erfolgreich, verfügt über eine starke Marktposition und genießt großes Vertrauen bei ihren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden.

Gerade deshalb beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir diese Stärke langfristig sichern können. Die Anforderungen an Banken verändern sich kontinuierlich. Digitalisierung, steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Spezialisierung und der Wettbewerb um Fachkräfte erfordern erhebliche Investitionen und neue Strukturen.

Wir sind überzeugt, dass verantwortungsvolles Handeln bedeutet, Zukunft frühzeitig zu gestalten. Die Aufnahme der Fusionsgespräche ist daher Ausdruck einer bewussten strategischen Entscheidung.

Welche Chancen sehen wir?

Eine gemeinsame Bank könnte die Stärken von drei erfolgreichen Genossenschaftsbanken bündeln und zusätzliche Möglichkeiten schaffen.

Dazu gehören unter anderem:

  • zusätzliche Investitionen in Digitalisierung und moderne Dienstleistungen,
  • mehr Spezialisierung und Fachkompetenz,
  • höhere Leistungsfähigkeit bei komplexen Finanzierungs- und Beratungsthemen,
  • attraktive Perspektiven für Mitarbeitende,
  • größere wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit.

Dabei bleibt unser genossenschaftlicher Auftrag unverändert: Wir handeln weiterhin im Interesse unserer Mitglieder und unserer Region.


Die Regionen bleiben Heimat

Ein zentrales Ziel aller Gespräche ist die Bewahrung regionaler Identität und regionaler Nähe. Wir möchten die Stärken unserer Regionen sichern und weiterentwickeln. Deshalb gilt für uns: Die Regionen bleiben Heimat. Die neue Bank soll dabei das gemeinsame neue Zuhause werden.

Über die weiteren Entwicklungen werden wir transparent informieren.

drei grafisch dargestellte Häuser unter einem Dach

Zum Presseartikel

Drei starke Banken planen Fusion

Die Volksbank Lüneburger Heide eG hat gemeinsam mit der Bremische Volksbank Weser-Wümme eG und der Volksbank Uelzen-Salzwedel eG Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. 


Häufig gestellte Fragen

Fusion und Entscheidungsprozess

Warum beschäftigen sich die drei Banken mit einer Fusion?

Die drei Banken prüfen gemeinsam, ob ein Zusammenschluss die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft sein kann. Die Anforderungen an Banken verändern sich kontinuierlich. Digitalisierung, steigende regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und der wachsende Bedarf an Spezialisierung erfordern langfristige Investitionen und leistungsfähige Strukturen.

Ziel der Gespräche ist es, die Zukunftsfähigkeit der Banken dauerhaft zu stärken und gleichzeitig die regionale Nähe zu Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden zu bewahren.

Ist die Fusion bereits beschlossen?

Nein. Die Aufnahme der Gespräche bedeutet nicht, dass bereits eine Fusion beschlossen wurde.

Derzeit befinden sich die Banken in einem Prüfprozess. Erst nach umfassenden Analysen wird entschieden, ob ein konkreter Fusionsvorschlag erarbeitet wird.

Warum wird über eine Fusion gesprochen, obwohl die Banken wirtschaftlich erfolgreich sind?

Gerade weil die beteiligten Banken wirtschaftlich solide und erfolgreich aufgestellt sind, können sie ihre Zukunft aktiv gestalten. Die Gespräche erfolgen aus der Überzeugung heraus, frühzeitig die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Warum wurden gerade diese drei Banken ausgewählt?

Alle drei Banken verbindet ein ähnliches Selbstverständnis:

  • starke regionale Verwurzelung,
  • genossenschaftliche Werte,
  • wirtschaftliche Stabilität,
  • hohe Kundennähe,
  • langfristiges Denken.

Zudem ergänzen sich die jeweiligen Regionen und Kompetenzen sehr gut.

Wann fällt eine Entscheidung über die Fusion?

Ein konkreter Zeitpunkt steht derzeit noch nicht fest. Zunächst werden die Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen einer möglichen Fusion geprüft. Erst danach können die zuständigen Gremien über das weitere Vorgehen entscheiden.

Wer entscheidet letztlich über die Fusion?

Über einen möglichen Zusammenschluss entscheiden die zuständigen Gremien der beteiligten Banken sowie die jeweiligen Vertreterversammlungen.

Welche Chancen bietet eine gemeinsame Bank für Kunden, Unternehmen und die Region?

Eine gemeinsame Bank würde die Möglichkeit bieten, Fachwissen und Spezialkompetenzen auszubauen, zusätzliche Investitionen in Digitalisierung vorzunehmen und die wirtschaftliche Stabilität nachhaltig zu stärken.

Für den Wirtschaftsraum zwischen Bremen, Hamburg und Hannover könnte damit ein noch attraktiverer regionaler Finanzierungspartner entstehen, der lokale Marktkenntnis mit größerer Leistungsfähigkeit verbindet.

Dabei bleibt unser genossenschaftlicher Auftrag unverändert: Die wirtschaftliche Stärke der Bank soll auch künftig dem Nutzen ihrer Mitglieder und Regionen dienen. Ziel ist es, die Vorteile einer leistungsfähigen Organisation mit der regionalen Nähe einer Genossenschaftsbank zu verbinden.

Kunden und Mitglieder

Muss ich wegen der möglichen Fusion etwas tun?

Nein, aktuell besteht keinerlei Handlungsbedarf für Sie. Sollten sich im weiteren Verlauf Änderungen ergeben, werden wir Sie rechtzeitig und transparent informieren.

Bleiben die Filialen erhalten?

Fusionsbedingte Filialschließungen sind nicht vorgesehen. Die regionale Präsenz ist für alle drei Banken ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität und soll auch künftig erhalten bleiben.

Von den im Zusammenhang mit der Fusion betrachteten Maßnahmen zu unterscheiden, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Filial- und SB-Struktur der Volksbank Lüneburger Heide. Diese erfolgt unabhängig von den Fusionsgesprächen und ist Teil unserer langfristigen strategischen Ausrichtung. Dabei investieren wir sowohl in moderne Beratungsstandorte und Kompetenzzentren als auch in die Weiterentwicklung unserer SB-Versorgung. Ziel ist es, den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden auch künftig gerecht zu werden und eine leistungsfähige Präsenz in der Region sicherzustellen.

Bleiben meine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort erhalten?

Ja. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Kundinnen und Kunden sowie Mitglieder sollen an den jeweiligen Standorten erhalten bleiben.

Bleibt die Bank ein Partner für Unternehmen und die regionale Wirtschaft?

Ja, die regionale Wirtschaftsförderung bleibt eine Kernaufgabe der Bank. Eine mögliche gemeinsame Bank soll Unternehmen sogar noch umfassender begleiten können.

Was bedeutet die Fusion für Immobilienfinanzierungen?

Eine gemeinsame Bank soll den Zugriff auf ein leistungsfähiges Netzwerk für Immobilienfinanzierungen von Privatpersonen und Selbstständigen ermöglichen. Ein höherer Automatisierungsgrad kann dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen und Beratungskapazitäten gezielter einzusetzen.

Regionen und genossenschaftliche Identität

Wird eine Region wichtiger sein als die andere?

Nein, alle drei Banken verfolgen gemeinsam das Ziel, die Besonderheiten und Stärken ihrer Regionen zu bewahren. Keine Region soll benachteiligt oder bevorzugt werden.

Bleibt das gesellschaftliche Engagement erhalten?

Ja, die Förderung von Vereinen, sozialen Einrichtungen, Bildung, Kultur und regionalen Projekten bleibt ein wichtiger Bestandteil des genossenschaftlichen Selbstverständnisses.

Bleiben die genossenschaftlichen Werte erhalten?

Ja, die beteiligten Banken teilen dieselben genossenschaftlichen Grundwerte:

  • Partnerschaftlichkeit,
  • Verantwortung,
  • Nachhaltigkeit,
  • Mitgliederorientierung,
  • Regionalität.

Diese Werte bleiben Grundlage des Handelns.

Bleiben Entscheidungen vor Ort möglich?

Ja. Die gestärkte Präsenz in der Fläche, lokale Marktkenntnis sowie dezentrale Fach- und Entscheidungskompetenz sollen zentrale Bestandteile der neuen Bank bleiben. Ziel sind schnelle und kundennah begründete Kreditentscheidungen vor Ort.

Wie können die Regionen ihre Interessen einbringen?

Dafür sollen Regionalräte geschaffen werden. Sie sollen im gesamten Geschäftsgebiet die Interessen, Ideen und Wünsche von Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden bündeln und dienen als Bindeglied zwischen Bank und Region.

Die neue Bank

Welche Größe hätte die neue Bank?

Nach heutigem Stand würde eine Bank mit rund 8,0 Mrd. Euro addierter Bilanzsumme entstehen und damit eine der größten Volksbanken in Norddeutschland. Gemeinsam mit knapp 1.000 Mitarbeitenden, 45 Filialen und rund 124.000 Mitgliedern entstünde eine Bank mit neuer wirtschaftlicher Stärke und weiterhin regionaler Ausrichtung.

Wird die Bank ihren Namen behalten?

Nach aktuellem Planungsstand soll das Fusionsinstitut Volksbank Bremen Lüneburger Heide eG heißen.

Wer wird juristisch aufnehmendes Institut?

Juristisch aufnehmendes Institut wird nach aktuellem Stand die Volksbank Lüneburger Heide eG sein. Für Kundinnen und Kunden sowie Mitglieder ist dabei wichtig: Die juristische Struktur ändert nichts an dem gemeinsamen Anspruch, regionale Nähe und persönliche Betreuung zu erhalten.

Wo werden die Verwaltungssitze der neuen Bank sein?

Als Verwaltungssitze der fusionierten Bank sind Winsen (Luhe) und Bremen vorgesehen. Ergänzend sollen Volksbankhäuser in den Regionen als Büro-, Begegnungs- und Arbeitsorte dienen, unter anderem in Buchholz, Soltau, Sottrum und Uelzen.

Wie sollen der Vorstand und der Aufsichtsrat der fusionierten Bank aussehen?

In Vorstand und Aufsichtsrat der fusionierten Bank sollen Vertreter aller drei Fusionspartner berufen werden.

Mitarbeitende und Arbeitgeber

Was bedeutet die Fusion für Mitarbeitende?

Es wird keine betriebs- beziehungsweise fusionsbedingten Kündigungen geben. Mobiles Arbeiten soll als gelebte Praxis weiterentwickelt werden. Gleichzeitig bleiben Verwaltungssitze und Volksbankhäuser wichtige Orte für Zusammenarbeit, Begegnung und regionale Vernetzung. Auch die Arbeitnehmervertretung soll an die Struktur der neuen Bank angepasst werden. Im Rahmen der Fusion ist die Vereinigung der bestehenden Betriebsräte zu  einer gemeinsamen Interessenvertretung für die Mitarbeitenden der neuen Bank  vorgesehen.

Warum wird die neue Bank als Arbeitgeber attraktiver?

Eine größere Organisation kann mehr Entwicklungsmöglichkeiten, größere Fachbereiche, zusätzliche Rollen und mehr Spezialisierung bieten. Dadurch entstehen spannende Perspektiven für Mitarbeitende, Nachwuchskräfte und Talente in der Region.

Information und Kontakt

Wie werde ich über die weiteren Entwicklungen informiert?

Wir werden Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie die Öffentlichkeit regelmäßig und transparent informieren.

Informationen erhalten Sie über:

  • diese Fusionsseite,
  • unsere Online-Kanäle,
  • Informationsveranstaltungen für unsere Vertreterinnen und Vertreter,
  • Mitgliederinformationen,
  • Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Ihre bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen Ihnen jederzeit gerne für Fragen zur Verfügung. Zusätzlich werden wir die FAQ auf unserer Internetseite regelmäßig aktualisieren und um weitere Fragen und Antworten ergänzen.