So sieht die Förderung beim Altersvorsorgedepot aus
Die Förderung orientiert sich künftig daran, wie hoch die eingezahlten Beträge sind. Sparer können für ihre Einlagen bis zu 540 Euro im Jahr Zulage erhalten. Matthias Stech erklärt die Staffelung: „Anleger, die jährlich bis 360 Euro investieren, erhalten vom Staat dafür 50 Prozent Zulage, also maximal 180 Euro pro Jahr. Damit profitieren auch jene, die nicht so viel einzahlen können.“ Wer mehr anspart, bekommt für weitere bis zu 1.440 Euro im Jahr 25 Prozent staatliche Förderung. Bei 1.800 Euro Eigenanteil ist Schluss. Die maximale jährliche Grundzulage von 540 Euro (180 Euro für die ersten 360 Euro plus 360 Euro für weitere 1.440 Euro) ist damit dreimal so hoch wie beim Riester-Vertrag.
Familien profitieren noch mal extra: Sparen sie mindestens 300 Euro im Jahr an, erhalten sie dafür den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind. Junge Leute unter 25 Jahren bekommen zudem einen Startbonus von 200 Euro.
Außerdem bietet das Altersvorsorgedepot interessante Steuervorteile. „In der sogenannten Ansparphase werden die Kapitalerträge nicht besteuert“, erklärt Stech. Auch das Umschichten von Wertpapieren bleibt steuerfrei, anders als bei normalen Depots. Erst im Ruhestand werden die Auszahlungen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. .