Kleine Beträge, große Wirkung
Um die Fördermittel aufzubringen, setzt die Volksbank auch auf ihre Mitglieder. Wer das Modell „Spende statt Dividende“ wählt, verzichtet auf seinen Anteil am genossenschaftlichen Gewinn. Das Geld fließt dann über unsere Stiftung in Initiativen vor Ort. Selbst kleine Beträge erzielen so große Wirkung. Frank Mohr dazu: „Gemäß unserem genossenschaftlichen Leitsatz: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“
Wer die Region mit größeren Summen unterstützen möchte, für den bieten sich eine Spende oder Zustiftung an. Während die Spende unmittelbar für aktuelle Projekte genutzt wird, erhöht die Zustiftung das Grundkapital der Stiftung. Die Erträge daraus kommen langfristig gemeinnützigen Zwecken zugute. „Beides sind wichtige Zeichen gesellschaftlicher Solidarität“, betont Mohr. Und unkomplizierte Lösungen für Menschen, die der Region etwas zurückgeben möchten, ohne selbst eine Stiftung zu gründen.
Das Spielmuseum hat gerade 5.000 Euro Fördergeld erhalten. Ein Teil davon hilft, die Bestuhlung im „Fliegenden Klassenzimmer“ zu erneuern. Es wird von Schulklassen genutzt, für Workshops, Lesungen, aber auch Kindergeburtstage. Das Geld ermöglicht zudem Gastspiele eines Figurentheaters und neue Spielsachen zum Mitmachen. Vor allem die Figuren der magnetischen Tischfußballspiele sehen nach den vielen Turnieren ziemlich erschöpft aus. „Die Trikots sind kaum noch zu erkennen“, sagt die Museumsleiterin. Die Stiftung schickt deshalb frische Spieler auf den Platz – damit Familien hier auch in Zukunft gemeinsam Erinnerungen schaffen.