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 Crowdinvesting: Rendite mit Schmetterlingen

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Crowdinvesting: Rendite mit Schmetterlingen

Sommer 2026 - Lesezeit: 4 Minuten

Renditepotenzial trifft auf Herzensprojekt: Crowdinvesting macht Ihre Geldanlage persönlicher. Sie investieren transparent und nachvollziehbar direkt in ausgewählte innovative Projekte – eine spannende Ergänzung für Ihr modernes Anlageportfolio.

Ein Schmetterlingspark in der Lüneburger Heide als Investment? Was zunächst ungewöhnlich klingt, steht beispielhaft für eine Anlageform, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Crowdinvesting verbindet Renditechancen mit regionalem Engagement. Es eröffnet Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, gezielt dort zu investieren, wo sie Wirkung sehen und verstehen können. Gerade für Kunden, die ihr Portfolio bewusst strukturieren, entsteht so ein interessanter Baustein zwischen klassischen Anlagen und alternativen Investments. 

Thi-Sina Ossowski, Private-Banking-Beraterin der Region Winsen-Seevetal bei der Volksbank Lüneburger Heide eG

„Crowdinvesting im Anlagemix verbindet Renditechancen mit direkter Wirkung auf konkrete Projekte. Viele Menschen schätzen die Möglichkeit, sich persönlich mit einem Investment zu identifizieren.“

Thi-Sina Ossowski, Private-Banking-Beraterin der Region Winsen-Seevetal bei der Volksbank Lüneburger Heide eG

Investieren mit Nähe und Wirkung

Crowdinvesting bedeutet, dass sich viele Anleger durch vergleichsweise geringe Beträge gemeinsam an Projekten oder Unternehmen beteiligen. Anders als bei klassischen Fonds oder börsengehandelten Aktien fließt das Kapital direkt in einzelne Vorhaben. Häufig sind dies Immobilienprojekte, Start-ups, erneuerbare Energien oder mittelständische Unternehmen – so beispielsweise auch der Alaris Schmetterlingspark in der Region Lüneburger Heide, der als Kunde der Volksbank Lüneburger Heide eG (VBLH) kürzlich die Plattform VR-Crowd zur Finanzierung genutzt hat. In der Regel bringt diese Form der Anlagemöglichkeit eine attraktive Rendite mit sich. „Der Reiz liegt darin, frühzeitig an der Wertschöpfung teilzuhaben und gezielt Projekte auszuwählen, die einem persönlich wichtig sind“, erklärt Thi-Sina Ossowski, Private-Banking-Beraterin der VBLH. Ihre Kollegin Cornelia Hochstadt, ebenfalls aus dem Beratungsteam der Region Winsen-Seevetal, ergänzt: „Genau diese Kombination aus wirtschaftlicher Perspektive und persönlichem Bezug macht Crowdinvesting für viele Anlegerinnen und Anleger besonders interessant. Denn neben finanziellen Zielen spielen für viele Menschen zunehmend auch Werte, regionale Verbundenheit und individuelle Interessen eine zentrale Rolle.“

Schmetterling sitzt auf Ast
Regional investieren und sich engagieren: von Immobilien über erneuerbare Energien bis hin zum Schmetterlingspark


    Projektvielfalt für individuelle Entscheidungen 

Ob Windpark-Bürgerbeteiligung, die Expansion eines Amphibienfahrzeug-Unternehmens oder Wohnungsbau – Crowdinvesting ist vielfältig. Anlegerinnen und Anleger können gezielt Projekte auswählen, die sie interessieren. VR-Crowd, der Crowdinvesting-Partner der Volksbank Lüneburger Heide, gibt auf der Website kommende Projekte frühzeitig bekannt.

Crowdinvesting mit der Volksbank Lüneburger Heide und VR-Crowd

Die Volksbank Lüneburger Heide bietet gemeinsam mit der Crowdinvesting-Plattform VR-Crowd diese Anlageform an. Anlegerinnen und Anleger erhalten Zugang zu Projekten des deutschen Mittelstands. Bereits ab 250 Euro pro Projekt ist eine Beteiligung möglich – eine Einstiegshürde, die bewusst niedrig gehalten ist, um diese Anlageklasse breiter zugänglich zu machen. Der gesamte Prozess erfolgt komplett digital, von der Registrierung bei VR-Crowd über die Auswahl eines Projekts bis zur Zeichnung. „Nach der Registrierung werden die Interessenten in den Verteiler unseres Newsletters aufgenommen. Hier kündigen wir im Voraus neue Investitionsmöglichkeiten sowie den genauen Zeitpunkt an, zu dem die Projekte zur Zeichnung freigeschaltet werden. Anleger können sich gezielt vorbereiten und entscheiden, ob ein Projekt zu ihrer individuellen Anlagestrategie passt“, erklärt Kerstin Amend-Maar, Geschäftsführerin der VR-Crowd GmbH. Jedes Projekt von VR-Crowd wird von einer Partnerbank der genossenschaftlichen Finanzgruppe begleitet und vor dem Start gewissenhaft geprüft, bevor es von einer Finanzdienstleistungsbehörde freigegeben wird. Mit dieser Investition in Form von Nachrangdarlehen mit festgelegter Laufzeit und Verzinsung partizipieren Anleger an der wirtschaftlichen Entwicklung der ausgewählten Projekte.


     So investieren Sie mit VR-Crowd in Ihre Lieblingsprojekte

Auf der Plattform VR-Crowd entscheiden Sie sich für passende Investments und nehmen nach der Freischaltung komplett digital und in nur wenigen Minuten am Zeichnungsprozess teil. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen step by step.

Kerstin Amend-Maar, Geschäftsführerin VR-Crowd

„Crowdinvesting bringt Anleger und Mittelstand zusammen. Es ist ein Ausdruck des Wandels in der Geldanlage: weg von rein standardisierten Produkten hin zu individuellen, nachvollziehbaren Investments.“

Kerstin Amend-Maar, Geschäftsführerin VR-Crowd

Diversifikation als Schlüssel

Wie bei jeder Anlageform spielt auch beim Crowdinvesting die richtige Strategie eine entscheidende Rolle. „Ein zentraler Ansatz ist die breite Streuung über mehrere Projekte hinweg. Wir empfehlen immer, kleinere Beträge auf mindestens zehn bis 20 Projekte zu verteilen“, unterstreicht Kerstin Amend-Maar. Diese Vorgehensweise bietet mehrere Vorteile: Unterschiedliche Laufzeiten der einzelnen Projekte sorgen für regelmäßige Rückflüsse, die flexibel reinvestiert werden können. Gleichzeitig lassen sich Zinsentwicklungen besser nutzen, da neue Investments zu jeweils aktuellen Marktbedingungen erfolgen. Die Streuung reduziert auch mögliche Ausfallrisiken einzelner Projekte und ist damit ein wichtiger Baustein für eine stabile Gesamtperformance. „Wichtig zu wissen ist, dass diese Investments weniger liquide sind und ein höheres Risiko tragen. Wir Beraterinnen und Berater der Volksbank Lüneburger Heide unterstützen bei der sorgfältigen Auswahl, Risikostreuung und einer realistischen Einordnung der Chancen und Risiken im Gesamtportfolio“, so Cornelia Hochstadt, Private-Banking-Beraterin der Region Winsen-Seevetal bei der Volksbank Lüneburger Heide.

Laptop auf Schreibtisch
Bequem in wenigen Minuten zeichnen: nach der Freischaltung eines Projekts von jedem Ort aus auf digitalem Weg beteiligen


     Crowdinvesting-Tipps für Anlegerinnen und Anleger

  • Nur einen definierten Anteil des Vermögens in diese Anlageform investieren
  • Auf mehrere Projekte streuen (mindestens 10–20)
  • Eigenes Anlagekonto zur Übersicht nutzen
  • Branchen und Laufzeiten kombinieren
Cornelia Hochstadt, Private-Banking-Beraterin der Region Winsen-Seevetal bei der Volksbank Lüneburger Heide eG

„„Wie jede Anlageform bringt auch Crowdinvesting spezifische Chancen und Risiken mit sich. Eine durchdachte Strategie, vor allem die breite Streuung über verschiedene Projekte, ist dabei entscheidend. Unser Team berät dazu umfassend.“

Cornelia Hochstadt, Private-Banking-Beraterin der Region Winsen-Seevetal bei der Volksbank Lüneburger Heide eG

Crowdinvesting schließt Lücke im Anlagemix

Crowdinvesting ist keine Alternative zu bestehenden Anlagen, sondern eine gezielte Ergänzung im Anlagemix. Es eignet sich besonders als Beimischung im Bereich alternativer Anlagen. Gerade im Private Banking gewinnt diese Perspektive an Bedeutung: Portfolios werden individueller, breiter diversifiziert und stärker auf persönliche Ziele ausgerichtet. Ein wesentlicher Vorteil liegt im Zugang zu einer Anlageklasse, die lange Zeit institutionellen Investoren vorbehalten war. Investitionen in den deutschen Mittelstand – also in Unternehmen, die nicht an der Börse gelistet sind – waren für Privatanleger bislang kaum möglich. „Crowdinvesting schließt diese Lücke und schafft neue Möglichkeiten, das eigene Vermögen gezielt zu strukturieren. Es spricht insbesondere Anlegerinnen und Anleger an, die neben Rendite auch Wert auf Impact und Individualität legen, zum Beispiel auch durch die Investition in einen Schmetterlingspark“, sind sich Thi-Sina Ossowski und Cornelia Hochstadt einig.