Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie stehen mit Ihren Einkäufen an der Kasse und wissen, dass die Familie bereits auf Sie wartet. Doch es geht nicht voran. Erst kramt eine Kundin umständlich Münzen aus ihrem Portemonnaie, dann geht dem Kassierer das Wechselgeld aus. Der Filialleiter bringt ihm ein paar Rollen. Kaum ist das Wechselgeld in der Kasse, kommt die Kollegin und löst den Kassierer ab – Pause.
Ihnen macht das Warten nichts aus? Dann gehören Sie zu jenen 5 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Befragung zum Einkaufsverhalten, die von VR Payment beauftragt wurde. 95 Prozent dagegen empfanden die beschriebene Situation als störend, was sich negativ auf ihr Einkaufserlebnis auswirkte – und bei Wiederholung dazu führen könnte, in einem anderen Geschäft einzukaufen. Kein Wunder also, dass sich nicht nur Konsumenten, sondern auch Unternehmen fragen: „Geht es am stationären Point of Sale nicht auch ohne Bargeld?“
„Mit Bargeld zu zahlen, gehört zur deutschen Mentalität“, sagt Kai Willenbockel, Zahlungsverkehrsberater bei der VBLH. „Deshalb glaube ich nicht, dass es irgendwann zu 100 Prozent durch digitale Bezahlsysteme ersetzt wird. Aber der Trend zum bargeldlosen Bezahlen verstärkt sich weiter, das sehen wir bei der Volksbank Lüneburger Heide seit Jahren.“