Drei Fragen an Oliver Rindt, Innovationsmanager bei der VBLH
Herr Rindt, was haben Menschen wie Sie und ich für Vorteile von KI-Anwendungen?
Schon jetzt können wir dank Anbietern wie ChatGPT leicht und kostenlos KI-Modelle nutzen. Manche Anwender lassen Texte für Grußkarten oder gar ganze Reden mit den Modellen entwerfen. Andere erzeugen Fotos für ihre Social-Media-Kanäle. Wichtig ist dabei, eine möglichst exakte Anfrage an die KI zu stellen, den sogenannten Prompt. Denn dadurch können sich die Systeme in die Anforderungen des Nutzers hineinversetzen.
Vielerorts werkelt KI aber auch schon im Hintergrund, oder?
Das stimmt. Wenn Sie beispielsweise verreisen und den Sprachassistenten Ihres Handys nach Ausflugszielen befragen, dann ist das Ergebnis mit KI-Hilfe generiert. Auch personalisierte Empfehlungen, etwa bei Netflix, basieren auf dieser Technologie. Und dann ist da natürlich auch noch das riesige Feld des autonomen Fahrens, das immer bedeutender wird.
Das heißt also, dass man um KI gar nicht herumkommt?
Ja, das trifft wohl auf die meisten Menschen zu. Und die Technologie wird sich immer mehr in unseren Alltag integrieren. Zwar kann niemand prognostizieren, in welche Richtung sich das Thema entwickelt. Aber schon jetzt sollte man sich aktiv damit auseinandersetzen, um am Ball zu bleiben. Und ganz ehrlich: Das macht in der Regel auch Spaß und liefert bisweilen verblüffend gute Ergebnisse!