Volksbank weiter auf Wachstumskurs

6 Prozent Dividende für Mitglieder geplant

12.02.2015

Die Volksbank Lüneburger Heide eG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. „Die strategische Entscheidung in 2011, auf Wachstum, Attraktivität und Stabilität (WAS) zu setzen, ist erfolgreich gewesen“, sagte Volksbankvorstand Cord Hasselmann beim Jahrespressegespräch, an dem auch die Regionaldirektoren Uwe Peters (Winsen) und Frank Soetbeer (Seevetal) teilnahmen.

Die Volksbank verfüge über beste Kundenbeziehungen, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter und über sehr gesunde wirtschaftliche Verhältnisse. Mit diesen Merkmalen sei die Bank für die großen Herausforderungen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gut gerüstet.

Die Volksbank liegt weiterhin auf Wachstumskurs

Regionaldirektor Uwe Peters (links), Vorstandsvorsitzender Cord Hasselmann (mitte) und Regionaldirektor Frank Soetbeer (rechts) auf dem Jahrespressegespräch der Volksbank Lüneburger Heide eG in Winsen.

Sowohl die Einlagen als auch die Kredite der Mitglieder und Kunden stiegen gegenüber 2013 um etwa drei Prozent. Dem entsprechend erhöhte sich auch die Bilanzsumme auf jetzt 2,64 Mrd. Euro. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Zinssituation und der weltweiten Krisen war die Ertragsentwicklung 2014 erfreulich. Unser Jahresüberschuss wird auf dem Niveau des letzten Jahres liegen“, erläuterte der Vorstand.

„Wir haben eine stabile Entwicklung der Kunden- und Mitgliederzahlen, die ebenfalls eine steigende Tendenz aufweisen.“ Wie in den Vorjahren soll, wenn der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung zustimmen, eine Dividende von 6 Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet werden – insgesamt 1,8 Mio. Euro, was  den Vorteil einer Mitgliedschaft unterstreicht. Aus dem Jahresergebnis kann zudem das stabile Fundament weiter gestärkt werden. Bereits heute erfüllt die Volksbank die zukünftigen Eigenkapitalanforderungen nach Basel III deutlich.

Dem neuen Jahr sieht die Volksbank mit Zuversicht entgegen

Die Konjunktursignale sind grundsätzlich positiv. Doch die Märkte reagieren nervös, wie die Freigabe des Schweizer Franken im Januar gezeigt hat, so der Vorstand. Hinzu kommt, dass die Anforderungen der Bankenaufsicht nochmals steigen. Die Einhaltung der nötigen Regulative wird weiterhin Mitarbeiter binden.

Die Prolongation von Kundenkrediten und die Neuanlage von fälligen Eigenanlagen zu deutlich niedrigeren Zinssätzen führen zu einer anhaltenden Verringerung des Zinsertrages. „Dennoch sind negative Zinsen auf die Guthaben unserer Kunden aus heutiger Sicht kein Thema für uns“, bekräftigt der Vorstand. Gerade der genossenschaftliche Förderauftrag lege den Mitgliedern den Spargedanken nahe.

Man suche das Gespräch mit den Kunden und überlege gemeinsam, wie das angelegte Geld im Kundeninteresse besser ausbalanciert werden könne. Ziel der Volksbank sei es, die Einlagen der Kunden aus der Region für nachhaltige Kredite in der Region zu nutzen. Wenn sich die Erholung der Konjunktur im Euroraum fortsetzt, dürfte auch die Kreditnachfrage in Deutschland steigen. „Dann sind Banken wie wir, die eine stabile Einlagenbasis haben, klar im Vorteil“, so der Vorstand.

Ausbau der Service- und Beratungsqualität

Um die Ertragsaussichten der kommenden Jahre zu sichern, setzt die Volksbank auch verstärkt auf den Ausbau der Service- und Beratungsqualität und auf die IT-Unterstützung. Im April dieses Jahres steht ein Wechsel des technischen Verfahrens an. Dieses bietet die Grundlage, um Abläufe in Beratung und Service modern auszurichten. Mitarbeiter und Führungskräfte bereiten sich intensiv darauf vor. Soweit sich hieraus Veränderungen für die Kunden ergeben - vornehmlich im Bereich Electronic Banking - werden sie dazu in den nächsten Wochen informiert.

Die Mitarbeiter der Volksbank

2014 beschäftigte die Volksbank in ihren 55 Filialen im Durchschnitt 608 Mitarbeiter, davon 42 Auszubildende. Damit liegt die Zahl der Mitarbeiter etwas über dem Vorjahr.

„Am 1. August begannen 16 junge Leute aus allen Regionen unseres Geschäftsgebietes ihre Ausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau“, erläutert der Vorstand. „Damit machen wir deutlich, dass wir unsere Fachkräfte in erster Linie aus dem eigenen Nachwuchs gewinnen. Die Aussichten auf einen dauerhaften Arbeitsplatz in der Volksbank sind sehr gut; die Ausbildung ist hervorragend.“