Jahrespressegespräch 2014

Stabiles Wachstum in den Regionen

10.02.2014 - Winsen (Luhe)

Volksbank wiederum mit der Geschäftsentwicklung zufrieden

Die Volksbank Lüneburger Heide eG ist gut durch die Finanzkrise gekommen. Das zeigen erneut die Geschäftsdaten des abgelaufenen Jahres. Wie die Bilanzsumme, so erhöhten sich auch die Kredite und Einlagen der Kunden um jeweils knapp 3 Prozent. „Unser Wachstum hat erfreulicherweise eine breite Basis: Immer mehr Kunden nutzen die Volksbank als Hauptbankverbindung, die umfassende Beratung erfährt wachsenden Zuspruch, und die Mitgliederzahlen steigen“ erläuterte erläuterten die Vorstandsmitglieder Gerd-Ulrich Cohrs, Heiko Ernst und Cord Hasselmann beim Jahrespressegespräch.

Auch im dritten Jahr nach der Fusion bestätigt sich die Eigenständigkeit in den Regionen als wichtiger Erfolgsfaktor. Selbst in Bereichen mit negativer Demographie bzw. rückläufiger Wirtschaftsleistung konnte ein Ergebnis gegen den Trend erreicht werden.

Ebenso kann aus dem guten Jahresergebnis das stabile Fundament weiter gestärkt werden. Die neuen Eigenkapitalanforderungen nach Basel III erfüllt die Volksbank Lüneburger Heide schon heute deutlich. Eine Kreditklemme ist bei einem Wachstumspotential von über 500 Mio. Euro nicht in Sicht.

Der Grund liegt neben der soliden Kapitalausstattung in den breit gestreuten regionalen Krediten.

Angesichts der niedrigen Zinsen investierten Verbraucher und Unternehmen in langlebige Güter, wie Immobilien, Betriebsausstattungen und Produktionserweiterungen. Wer über gute eigene Liquidität verfügt, nutzt die Möglichkeit zur Entschuldung und tilgt höher verzinste Kredite; gleichzeitig werden neue, zinsgünstige Kredite aufgenommen.

Trotz der niedrigen Zinsen und trotz der „Kampfangebote“ einiger Mitbewerber stiegen die Einlagen um 55 Mio. Euro und verzeichneten damit ein Plus von 2,9 Prozent. „Die Kunden kommen mit ihren Geldern zu uns, weil sie uns und unserem konservativen Geschäftsmodell vertrauen“, erklärt der Vorstand.

Der Wertpapierumsatz lag auf Vorjahresniveau, aber deutlich unter den Abschlüssen früherer Jahre. Bei der anhaltenden Niedrigzinsphase wird es zunehmend schwieriger, am Geld- und Kapitalmarkt auskömmliche Renditen zu erzielen.

Die historisch niedrigen Zinsen führen trotz geringer Inflationsraten derzeit bei vielen Anlegern zu einem realen Vermögensverlust, dem allerdings auf Grundlage positiver Wirtschaftsaussichten oftmals Einkommenszuwächse gegenüber stehen. Bei den Banken, wie auch bei der Volksbank, verengt sich dadurch die Zinsmarge. Die Grundertragskraft bleibt aber erhalten, insbesondere aufgrund der Produktivitätsvorteile aus der Fusion. „Die Bürokratie nimmt zwar deutlich zu und die Anforderungen werden komplexer, aber wir brauchen jede Zentralfunktion eben nur einmal und können das Schwergewicht weiter auf die Betreuung in der Region setzen. Krisenszenarien für Regionalbanken, wie sie am Jahresanfang in der Wirtschaftpresse ausgerufen wurden, sind bei der Volksbank Lüneburger Heide kein Thema.

Die Volksbank beschäftigte 2013 im Durchschnitt 600 Mitarbeiter, davon 45 Auszubildende.
„Am 1. August begannen 16 junge Leute aus allen Regionen unseres Geschäftsgebietes ihre Ausbildung zum Bankkaufmann / zur Bankkauffrau“, erläutert der Vorstand. „Damit machen wir deutlich, dass wir unsere Fachkräfte in erster Linie aus dem eigenen Nachwuchs gewinnen. Die Aussichten auf einen dauerhaften Arbeitsplatz sind gut, bisher haben wir alle Auszubildenden übernehmen können.“

In dem Gebiet zwischen Hamburg, Hannover und dem Süden von Mecklenburg stehen den Kunden 55 Filialen zur Verfügung. In 2014 sind wie im Vorjahr erhebliche Investitionen zur Verbesserung der Arbeits- und Beratungsbedingungen geplant, um die Attraktivität für Mitarbeiter und Kunden weiter zu erhöhen.