Gute Aussichten für Genossenschaftsbanken

Sandra Vogel mit Bachelor-Arbeit erfolgreich

Winsen, 31.10.2013

Das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken ist ein Organisationsmodell mit Zukunft. Zu diesem Schluss kommt Sandra Vogel (22) aus Winsen in ihrer Bachelor-Arbeit über „Die Perspektiven des genossenschaftlichen Bankensektors“.

Die Absolventin im Studiengang International Business Management an der EBC Hochschule in Hamburg hat die aktuelle Position der Kreditgenossenschaften in Deutschland untersucht.

Foto:Wir freuen uns mit Ihnen über Ihre herausragende Leistung - herzlichen Glückwunsch!“ Volksbank-Vorstand Cord Hasselmann überreichte Sandra Vogel einen Herbstgruß in Pink und erhielt seinerseits ein Exemplar der Bachelor-Arbeit.

 

Im letzten Teil ihrer 73-seitigen Arbeit fragt sie Vorstandsmitglieder zweier norddeutscher Volksbanken, wie sie die Lage und die künftige Entwicklung ihres Instituts einschätzen: Cord Hasselmann, Volksbank Lüneburger Heide eG, und Michael Brandt, Volksbank Lübeck eG.

Auch auf ihre Aussagen stützt die junge Forscherin ihr Resümee: „Die Genossenschaftsbanken leben die Regionalität und können durch die Kundenorientierung und die Qualität ihres Geschäftsmodells auch die zunehmend urbaner werdende Kundschaft von ihrem finanzspezifischen Leistungsprogramm überzeugen […] Sie konnten sich während der Krise beweisen und werden auch künftig das Risiko durch ihre Geschäftserfolge abdecken können […] Die Kreditgenossenschaften werden auch dem intensivierten Wettbewerb trotzen, da es ihnen aufgrund ihres besonderen Geschäftsmodells gelingt, Kunden langfristig an sich zu binden sowie Vertrauen untereinander herzustellen.“

Die von Professor Dr. Norbert Dieckmann betreute Arbeit wurde mit der Note „sehr gut“ bewertet. Sandra Vogel will ihr Studium mit dem Master-Titel abschließen.