Vertreterversammlung der Volksbank Lüneburger Heide eG

Es war ein positives Jahr

Soltau, 14.06.2013

Foto: Einstimmig votierten die Vertreter für die Feststellung des Jahresabschlusses.

Der Vorstand der Volksbank Lüneburger Heide eG bewertet das erste vollständige Jahr nach der  Fusion als positiv. Die Kernziele bei Wachstum, Attraktivität und Stabilität „WAS“ wurden im Jahr 2012 erreicht: „Das Geschäftsergebnis ist zufriedenstellend, viele Prozesse sind in Gang gesetzt, und das Wichtigste: Unsere Mitarbeiter, Mitglieder und Kunden fühlen sich in der neuen Bank zu Hause“, so Gerd-Ulrich Cohrs, Heiko Ernst und Cord Hasselmann im Geschäftsbericht 2012.

Das Jahresergebnis stand im Mittelpunkt der Vertreterversammlung, die am 11. Juni im  Veranstaltungszentrum „Alte Reithalle“ in Soltau stattfand. Rund 400 Vertreter und Gäste folgten den Ausführungen von Vorstandsmitglied Gerd-Ulrich Cohrs.

Deutschland trotzt der Finanzmarktkrise und erscheint unter den 27 Ländern der Europäischen Union erneut als „Fels in der Brandung“, so Cohrs. Die regionalen Unternehmen sind gut aufgestellt. Ihre positiven Impulse und das Vertrauen der Verbraucher in die Zukunft spiegeln sich in der Entwicklung der Volksbank wider.

Bilanzsumme gesteigert

Foto: v.l. Vorstand Gerd-Ulrich Cohrs und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Röhrs präsentieren die positive Entwicklung.

Die Bilanzsumme konnte um knapp 21 Mio. EUR auf jetzt 2.489 Mio. Euro gesteigert werden. Ursache war die Ausweitung des Kundengeschäfts. Der ausgewiesene Kreditbestand erhöhte sich um 54 Mio. Euro auf jetzt 1,33 Mrd. Euro. Steigerungen gab es fast ausschließlich beim längerfristigen Kreditgeschäft, hier lag der Schwerpunkt bei der Immobilienfinanzierung und in der Landwirtschaft.

 

Einlagenzuwachs

Die Spareinlagen stiegen um ca. 6 Mio. Euro auf 659 Mio. Euro, andere Einlagen, insbesondere die Tages- und Festgelder von insgesamt 1,2 Mrd. Euro, sind um etwa 50 Mio. Euro angewachsen. „Den erfreulichen Einlagenzuwachs werten wir als Vertrauensbeweis in den traditionellen Spargedanken einer soliden Regionalbank“, sagte Vorstand Gerd-Ulrich Cohrs. Dabei verwies er auf die gestiegene Anzahl und die höheren laufenden Einzahlungen in längerfristige Sparverträge.

 

Eigenkapital erhöht

Als wichtigstes Zeichen der Stabilität betrachtet der Vorstand die Eigenkapitalausstattung. Sowohl das bilanzielle Eigenkapital von über 225 Mio. Euro als auch die weiteren Reserven zur Abdeckung von bankgeschäftlichen Risiken wurden gesteigert. „Mit einem Wert von 18 Prozent Ende 2012 liegt die erreichte Messzahl der Eigenkapitalstärke im Verhältnis zu den eingegangenen Risiken deutlich oberhalb der gesetzlichen Anforderung von 8,0 Prozent und steigt mit der Feststellung des Jahresabschlusses 2012 auf etwa 18,9 Prozent.

Foto: Wiedergewählte Aufsichtsratsmitglieder mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Röhrs. V.l. Andreas Bock,Jürgen Riedel,Heinz Inselmann, Heinrich Beermann, Michael Röhrs, Anke Conrad, Hans-Heinrich Kanebley

Der Jahresüberschuss beträgt 6,1 Millionen Euro. Aus dem Ergebnis erhalten die Mitglieder wie in den Vorjahren eine Dividende von 6 %.

Zum Jahresende 2012 waren 612 Mitarbeiter bei der Volksbank tätig, davon 50 Auszubildende. 16 neue Mitarbeiter wurden im vergangenen Jahr eingestellt.

Die Vertreter zeigten sich mit der Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat sehr zufrieden und erteilten einstimmig die Entlastungen.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Anke-Rea Conrad, Over; Heinrich Beermann, Gilten; Andreas Bock, Bomlitz; Heinz Inselmann, Bispingen; Hans-Heinrich Kanebley, Elstorf und Jürgen Riedel, Stelle, einstimmig wiedergewählt

Ebenso einstimmig wählten die Vertreter 17 Mitglieder in den Wahlausschuss für die turnusmäßig anstehende Vertreterwahl.

Daten und Fakten

Mit rund 170.000 Kunden, davon 67.000 Mitgliedern, über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 50 Auszubildenden zählt die Volksbank Lüneburger Heide eG zu den größten Genossenschaftsbanken Niedersachsens.

Ihr Geschäftsgebiet mit 56 Filialen erstreckt sich zwischen Hamburg und Hannover, östlich bis in den Altkreis Ludwigslust hinein. Die zehn Regionaldirektionen werden jeweils von einem Regionaldirektor geleitet, der mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet und für sein Geschäft in den Filialbereichen direkt verantwortlich ist. Ihm zur Seite steht ein Regionalrat, dessen Mitglieder alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche repräsentieren.