Volksbank fördert Kinderfeuerwehr Klecken

Sweatshirtjacken für die jungen Brandschützer

28.04.2016 - Klecken

Freude bei der Kinderfeuerwehr Klecken: Die Volksbank Lüneburger Heide eG hat die Mitglieder mit Sweatshirtjacken ausgestattet. Jetzt präsentierten die Kinder und Betreuer das neue Outfit. Kinderfeuerwehrwartin Grit Ulmer bedankte sich bei Volksbank-Filialleiterin Claudia Rewald für die Unterstützung im Gesamtwert von 1.200 Euro.

„Das Geld stammt aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft“, erläutert Claudia Rewald. „Beim Gewinnsparen haben unsere Kunden Monat für Monat die Chance, Geld- und Sachpreise zu gewinnen und zu sparen. Gleichzeitig unterstützen sie soziale und gemeinnützige Projekte.“

Die Kinderfeuerwehr Klecken wurde am 1. Januar 2016 ins Leben gerufen. „Gleich bei unserem ersten Dienst waren 16 Jungen dabei“, sagt Kinderfeuerwehrwartin Grit Ulmer. Inzwischen machen 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren mit, darunter auch drei Mädchen. Sie treffen sich einmal in der Woche, um alles Wichtige rund um die Feuerwehr zu erfahren und zu lernen. Wie funktioniert der Notruf? Wie lautet die Notrufnummer? Wie heißen die fünf W-Fragen, die man beim Notruf beantworten muss? Wie sieht die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes aus? Was hat ein Feuerwehrauto an Bord?

Die Kinderfeuerwehr-Dienste sind dienstags von 17 bis 18 Uhr. "Dabei stehen natürlich Spiel und Spaß im Vordergrund", sagt Grit Ulmer. „Außerdem machen wir Experimente und unternehmen Ausflüge und Besichtigungen.“ So besuchten die Kinder das Feuerwehr-Informations-Zentrum Hamburg (FIZ), beobachteten die Jugendfeuerwehr bei einem Löschangriff, erkundeten das Innere eines Rettungswagens und hielten zusammen mit der Jugendfeuerwehr Wache beim Osterfeuer.

Geplant sind eine Funk-Jagd und eine Hydranten-Rallye, bei der es um die Standorte und Funktion von Hydranten geht. Für neue Mitglieder gibt es eine Warteliste; ab dem Sommer können eventuell weitere Kinder aufgenommen werden.

Die Kinder können bis maximal 12 Jahre in der Kinderfeuerwehr bleiben. Danach steht ihnen die Jugendfeuerwehr offen. „Wir planen einen begleitenden Übergang“, sagt Grit Ulmer. „Eine Zeit lang können die Kinder in beiden Gruppen mitmachen. Und sie sollen am besten mit mehreren in die Jugendfeuerwehr wechseln, damit sie sich dort gleich wohl fühlen.“ Derzeit kümmern sich fünf ehrenamtliche Betreuer/Innen um die Jungen und Mädchen.