Nathalie Koennecke

Regionaldirektion Rosengarten

Erlebnisbericht "Ab ins Leben"

Endlich konnte mein Berufsleben in der Volksbank Lüneburger Heide eG starten und ich kann mich eine angehende Bankkauffrau nennen.

Am 1. August 2014 wurden wir, 16 junge Azubis, ganz herzlich in Winsen von Herrn Hasselmann, Frau Peper und Frau Pistorius in Empfang genommen. Im Anschluss ließen wir uns als Gruppe fotografieren, um auch bald unseren Kunden einen ersten Blick in unsere neuen Gesichter ermöglichen zu können.

Damit wir Azubis uns untereinander näher kennenlernen konnten, mussten wir zu Beginn unserer Ausbildung eine Hausaufgabe erledigen. Diese bestand aus einem Steckbrief, mit dem wir unsere Hobbies und Interessen, unsere Ziele und Erwartungen an die Ausbildung und zu guter Letzt – natürlich ganz im Sinne der VBLH – unseren Antrieb vorstellten.

Im Laufe der folgenden Woche wurden wir vor eine erste große und vor allem gemeinsame Aufgabe gestellt… Wir durften Mitarbeiter verschiedener Filialen interviewen, um Informationen bezüglich den Aufbau der Volksbank zu erfahren. Zwei Tage arbeiteten wir an einer Präsentation, die es sich lohnte, dem Vorstand und weiteren Kollegen vorzustellen.

Um unsere Gemeinschaft weiter zu stärken, unternahmen wir in unserer zweiten Woche einen Teamtag, an dem wir viele gruppenbezogene Aufgaben meistern mussten. Diese Aufgaben haben nicht nur Spaß gemacht, sondern haben uns noch weiter zusammen schweißen lassen. Wir sind zu EINER Gruppe zusammen gewachsen und haben ein gemeinsames Motto gefunden, mit dem wir uns identifizieren.

Was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“

In diesen zwei Wochen haben wir viele wichtige Werte mitgenommen. Dazu zählen der Zusammenhalt und die Teamfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Hilfsbereitschaft, aber vor allem die Fähigkeit, das Gespräch zu finden, um an einer gemeinsamen Sache arbeiten zu können!

Auch wenn es einem nun schwer fiel, vorerst nicht mehr mit seinen Mitazubis arbeiten zu können, freute man sich auf die ersten Tage in der Filiale. Mir wurde das Filialgebiet Rosengarten – Neu Wulmstorf zugeordnet. Dieses besteht aus Elstorf, Klecken, Nenndorf, Neuenfelde, Neu Wulmstorf und Vahrendorf.

Begonnen habe ich meinen ersten Arbeitstag in der Filiale Neu Wulmstorf. Dort haben mich der Filialleiter und mein Ausbilder herzlich willkommen geheißen. Zunächst führten wir ein nettes Gespräch, in dem ich von den gelungenen Einführungstagen berichtete. Später unterzog ich mich den wichtigsten Sicherheitsbelehrungen in diesem Hause.

Überraschenderweise durfte ich gleich an die Arbeit, ich tätigte meine ersten Ein- und Auszahlungen in meinem "frischen Bankerdasein". Auch unzählige Überweisungen führte ich schon aus.

"Ins kalte Wasser geworfen" - so das Sprichwort - wurde ich nicht. Habe ich die eine oder andere Frage, so kann ich mich ohne Angst und Scheu an meine Kolleginnen wenden, die mir dann gerne zur Seite stehen.

Aber es blieb bisher nicht nur bei den alltäglichen Arbeiten wie die des Zahlungsverkehrs... Gemeinsam mit meinem Ausbilder habe ich ein Kontokorrentkonto – auch bekannt als Girokonto – eröffnet und so in die Aufgaben eines Basisberaters reinschnuppern können. Außerdem begleitete ich meinen Ausbilder auf einem Dienstgang nach Neuenfelde – eine unserer kleinsten Filialen.

In der kommenden Woche werde ich meine Ausbilderin und weitere Kollegen und Kolleginnen kennenlernen. Wie unterschiedlich meine Kollegen und Kolleginnen, so sind es auch die Kunden und Kundinnen, die uns täglich besuchen, immer – natürlich neben ihrem Anliegen – für ein Schwätzchen bereit sind und gute Laune ins Haus bringen.

Bereits nach den ersten drei Wochen mag ich behaupten, dass sich meine Erwartungen an ein angenehmes Arbeitsklima erfüllt haben. Ich wurde herzlich in das Team aufgenommen, meine Kollegen sind mir sehr sympathisch. Sie sind geduldig und verständnisvoll. Das sind aber auch die Kunden, die einem tagtäglich den Arbeitstag unterschiedlich gestalten.

Somit ergeben sich immer neue Aufgaben, die einen fördern und fordern. Bei Schwierigkeiten muss man sich nicht scheuen, Fragen zu stellen, man kann ganz offen sein und bekommt Hilfestellungen in jeder Angelegenheit.

Denn „was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“