Martin Zado

Bankkaufmann

Martin Zado

Es ist geschafft! Die ersten drei Wochen der Ausbildung liegen hinter uns. Eine Zeit, die von völlig verschiedenen Gefühlen geprägt war. Doch nun steht fest: Ein neuer Teil unseres Lebens hat begonnen!

Diese Zeit begann mit den Einführungstagen, sieben Tage in denen uns ein runder Einstieg in das Berufsleben vermittelt werden sollte... mit Erfolg! Am ersten dieser Tage hatten wir nun endlich die Möglichkeit, unsere Mitazubis und die Ausbilder richtig kennenzulernen. Mit Hilfe von einer umfangreichen Selbstvorstellung konnten wir erfahren, wie eigentlich die anderen Azubis gestrickt sind. Schnell wurden Gemeinsamkeiten gefunden, aber auch Unterschiede schweißten uns als Gruppe noch fester zusammen. Nach und nach wurden wir offener und weniger verkrampft und das Wichtigste: Wir konnten schnell viel miteinander lachen.

Nachdem wir uns nun als Team identifizieren konnten, wurde es Zeit, auch unseren Arbeitgeber richtig kennenzulernen. Wie funktioniert die Volksbank? Gibt es Unterschiede zu anderen Banken? Und wer oder was ist die Volksbank eigentlich? Hierzu arbeiteten wir im Plenum Fragen aus, die wir im Zuge einer Bankerkundung den erfahrenen Kollegen stellen konnten, um ein Organigramm zu erstellen. Also, wie sich die Volksbank organisiert und funktioniert. Während der ersten Woche kam dann auch unser Motto zustande:

Als buntes Team gemeinsam stark sein!

Wir alle waren verschieden und doch durch unsere Ausbildung verbunden und zu einem Team verschweißt worden. Besonders festigend war der Teamtag in Hamburg. Mit Herrn Usojahn Spiele und mehr bei super Wetter am Strand spielen und anschließend bei Exit2Life wahres Teamwork beweisen. Ein toller Tag! Spätestens hiernach konnte ich sagen: Diese 16 Leute waren nicht mehr nur Mitazubis, sondern wir waren Freunde geworden.

Den Tag darauf begann nun endgültig der richtige Arbeitsalltag. Ich war zu Beginn wieder sehr aufgeregt, aber die netten und immer hilfsbereiten Mitarbeiter nahmen mir schnell die Aufregung. Bereits als ich den ersten Tag (viel zu früh) die Filiale in Bispingen betrat, kam gleich ein Kollege auf mich zu: „Hi ich bin André! Wir können uns duzen.“ Ein besseres Willkommen hätte es in meinen Augen nicht geben können. Aber auch alle anderen Mitarbeiter freuten sich, den neuen Azubi endlich kennenzulernen und empfingen mich sehr freundlich. Nachdem ich durch die Filiale geführt worden war, ging es auch direkt los. Der erste Kundenkontakt stand vor der Tür. Ich war unglaublich aufgeregt: „Hoffentlich mache ich alles richtig.“ Aber die Kunden waren alle super nett und fanden es nicht schlimm, vom Azubi bedient zu werden. Im Gegenteil: Die meisten sagten mir sogar persönlich, dass es gut sei, einen Beruf zu erlernen und nahmen gerne etwas mehr Zeit in Anspruch. Ein Satz blieb mir besonders im Gedächtnis, den ein englischsprachiger Kunde mir gegenüber äußerte: „Not learning a job is a waste of our body. Take the time you need." Dies heiterte mich ungemein auf und auch meine Kollegen unterstützten mich zu jeder Zeit.

Ich bin sehr froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, mich auf diese Ausbildung zu bewerben. Ich danke allen, die mich in dieser Zeit unterstützt haben, auch wenn man mal einen Knoten im Kopf hatte und nicht weiter wusste: Meine Kollegen waren immer für mich da. Ich erinnere mich noch an Herrn Hasselmanns Worte am ersten Tag: „Wir sind die Zukunft der Bank.“ und genau dieses Gefühl wird uns auch hier vermittelt. Abschließend ist nur zu sagen, dass ich mit großer Vorfreude auf die nächsten drei Jahre blicke und gespannt bin, was mich noch erwarten wird.