Jahrespressegespräch

Volksbank mit Geschäftsverlauf zufrieden und stellt Weichen für 2019

14.01.2019 - Winsen (Luhe)

Die Volksbank Lüneburger Heide eG konnte auch in 2018 die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen. Das Vorstandstrio Gerd-Ulrich Cohrs, Cord Hasselmann und Stefanie Salata zeigt sich zufrieden. Wachstum, Attraktivität, Stabilität, kurz W.A.S., kennzeichnen weiterhin ihren Erfolgskurs.

Die Bilanzsumme der Bank wuchs auf 3,3 Milliarden Euro an; das entspricht einer Quote von 5,4%. Das Kreditvolumen stieg von 1,7 auf gut 1,8 Milliarden Euro (+ 7,5%), die Summe der Einlagen erhöhte sich auf über 2,6 Milliarden Euro (+6,6%).

Besonders erfreut ist der Vorstand über die weiter stark gewachsene Gemeinschaft der Volksbankmitglieder. Ihre Zahl stieg insgesamt um 2.600 auf über 75.600. Im letzten Jahr wurden mehr als 5000 Mitglieder neu in die Genossenschaft aufgenommen. „Der anhaltende Mitgliederzuwachs zeigt uns, dass wir weiterhin das Vertrauen unserer Kunden genießen. Wir legen sehr viel Wert auf eine aktive Mitgliedschaft mit intensiver Nutzung der Volksbankangebote.“

Kundenanlagen und Kredite

Das Zinsniveau hat sich im Euroraum im abgelaufenen Jahr nicht verändert. Die niedrigen Zinsen beflügelten aber wieder das Einlagengeschäft; denn die Bank verzichtete nach wie vor auf Negativzinsen auf breiter Basis. Dennoch sieht sich die Volksbank nicht als Parkplatz für Großeinleger – „schon aus der Verantwortung gegenüber unseren Eigentümern,“ wie Cord Hasselmann betont. „Gezielte Kundenansprache und individuelle Lösungen sind unser Schlüssel,“ so Hasselmann weiter. „Das Wertpapiergeschäft – Aktien und Fonds – nimmt dabei weiterhin eine zentrale Rolle ein.“ Die Vermögensstrukturierung ist im Kundengespräch für die Volksbank dabei ein wichtiges Thema.

Die niedrigen Zinsen trugen gleichzeitig das Kreditgeschäft. Die Nachfrage nach Baufinanzierungen wie auch nach gewerblichen Finanzierungen bezeichnet die Volksbank weiterhin als hoch. Hinter dem Zuwachs von über 120 Mio. Euro steht ein herausragendes Neugeschäft bei gleichzeitig hohen Tilgungen bestehender Kredite. Diese gute Entwicklung wertet der Vorstand als Ausdruck guter Kundenbeziehungen ebenso wie solider und gesunder Strukturen der Unternehmen.

Mitarbeiter, Filialen und Projekte

Perspektiven

Das DialogCenter

(bisher KundenServiceCenter) in Nenndorf und Soltau wird gerade personell deutlich erweitert. Ein Umbau der Arbeitsbereiche in Nenndorf ist in Kürze abgeschlossen. Das DialogCenter wird ein wesentlicher Baustein bei der Erweiterung der Serviceangebote sein. Demnächst bietet die Bank ca. 100 verschiedene Leistungen auch über diesen Bereich ihren Kunden an, telefonisch und digital. Die gut ausgebildeten Bankmitarbeiter starten mit der nächsten Ausbaustufe am 20. März 2019.

Erreichbar ist das DialogCenter dann montags bis freitags durchgehend von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr –  insgesamt 55 Stunden in der Woche. Grundsätzlich können für diese Zeiten auch Beratungstermine in den Filialen vereinbart werden. „Wir wollen mehr Kunden aktiv erreichen,“ erklärt Hasselmann. „Das geht aber nur, wenn wir die Zeiten, in denen wir Beratung anbieten, ausweiten. Wir passen uns den veränderten Kundenerwartungen an.“ Das bedeutet für die Bank auch zum Teil neue Servicezeiten in den Filialen. Erste Umstellungen sind im April geplant.

Die Botschaft der Bank: „Wir erweitern unseren Blick der Kundenorientierung in eine stärkere Kundenzentrierung.“ Dafür führt die Volksbank seit kurzem eine Kundenbefragung durch. Die ersten Ergebnisse bestätigen die Intuition der Banker, zeigen aber genauso, welche Themen, beginnend bei der Ansprache des Kunden, in den Fokus gerückt werden sollen. Dabei kommt auch zum Ausdruck, dass Digitalisierung nicht das Maß der Dinge ist, sondern das Wechselspiel zwischen digitalen Angeboten und persönlichem Kontakt und Nähe. Beides Felder, auf denen sich die Volksbank nach eigenen Aussagen gut aufgestellt sieht und mit ihrem Bekenntnis zur Region und ihrer Filialentwicklung die Weichen stellt.

Digitale Services

Unsere Anwendungen für Kunden auf dem Smartphone und unsere Online-Leistungen werden laufend ergänzt, angepasst und auf Aktualität hin geprüft,“ erklärt Vorstand Cord Hasselmann. „In Verbindung mit unserem Rechenzentrum aber auch Verbundpartnern wie der R+V Versicherung oder der DZ BANK erschließen sich für Privatleute ebenso wie für Firmen zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten.“  Eine wichtige Aufgabe sieht die Bank darin, den Kunden über Neues zu informieren und ihm die sich bietenden Möglichkeiten aufzuzeigen. Gut gelungen ist dies inzwischen beim elektronischen Postfach (kurz ePostfach), das inzwischen die Mehrzahl der Online-Kunden nutzt. Kontoauszüge lassen sich dort 10 Jahre lang sicher verwahren; die Bank kann auf sicherem Weg wichtige Informationen und Unterlagen übermitteln bis zu Depotunterlagen. Aber auch der Kunde kann seinerseits diesen Weg nutzen, um Daten oder Informationen mit seinem Berater unter höchsten Sicherheitsanforderungen auszutauschen.