Potentieller Lebensretter für den Tennisclub Munster e.V.

26.01.2018 - Munster

Es passiert oft ganz plötzlich: Schmerzen im linken Arm, Übelkeit, Schwindel, Beklemmung, Atemnot oder Bewusstlosigkeit können Anzeichen eines Herzinfarktes sein. Hier kann ein halbautomatischer Defibrillator Leben retten. Horst Theil., 1. Vorsitzender des Tennisclub Munster e.V., hatte sich schon länger solch einen Laiendefibrillator für die Tennisanlage im „Von-der-Meden-Weg“ in Munster gewünscht. Mit Unterstützung der Volksbank Lüneburger Heide eG konnte nun solch ein „Defi“ angeschafft werden.

Filialleiter Lars-Oliver Tegt von der Volksbank Lüneburger Heide eG (links) übergibt zusammen mit Regionaldirektor Klaus Röhrs (rechts) den „Defi“  an Ursula Gerkrath (2. Vorsitzende TC Munster) und Horst Theil (1. Vorsitzender TC Munster)
Filialleiter Lars-Oliver Tegt von der Volksbank Lüneburger Heide eG (links) übergibt zusammen mit Regionaldirektor Klaus Röhrs (rechts) den „Defi“ an Ursula Gerkrath (2. Vorsitzende TC Munster) und Horst Theil (1. Vorsitzender TC Munster)

Kürzlich fand die offizielle Übergabe an der Sporthalle des Tennisclub Munster e.V. statt. „Das Gerät wird im Zugang zum Kabinenbereich der Tennishalle installiert. Und im Sommer wird es vor den Umkleidekabinen der Außenplätze hängen. So ist es für jedermann zugänglich und von der gesamten Sportanlage aus schnell zu erreichen“, betont Horst Theil.

Lars-Oliver Tegt, Filialleiter der Volksbank in Munster, musste bei der Anfrage des Vereins nicht lange überlegen: „Das ist eine sinnvolle Sache, die wir sehr gerne unterstützen. Durch die intensive Nutzung der Halle und die Öffnungszeiten der Gastronomie ist eine gute Erreichbarkeit gewährleistet“, so Tegt bei der Übergabe des „AED“ (automatisierter externer Defibrillator) an den Verein.

Das lebensrettende Gerät ist einfach zu bedienen und signalisiert akustisch klar und deutlich, was zu tun ist. Es überprüft die Herzfunktion und beendet, wenn nötig, eigenständig unkontrolliertes Kammerflimmern am Herzen durch gezielte Stromstöße. Der Defibrillator ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. Ein Elektroschock erfolgt nur dann, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt.

„Das Geld für den Defibrillator stammt aus den Reinerträgen der VR-Gewinnspargemeinschaft“, erläutert Lars-Oliver Tegt und erklärt, wie das Gewinnsparen für die Kunden funktioniert: „Von 5 Euro pro Los und Monat werden 4 Euro gespart, 1 Euro geht als Einsatz in die Lotterie der Gewinnspargemeinschaft. Hieraus erhalten wir wiederum Reinerträge, die wir für gemeinnützige und kulturelle Zwecke vor Ort ausschütten.“