Volksbank Lüneburger Heide legt Grundstein für neues „Kreativhaus“

24.04.2019 - Winsen

Es tut sich was auf der Volksbank-Baustelle am „Von-Somnitz-Ring“ in Winsen. Im Herbst vergangenen Jahres rissen große Maschinen das in die Jahre gekommene Nebengebäude der Genossenschaftsbank ab. Am Mittwoch legten die Vorstandsmitglieder Gerd-Ulrich Cohrs und Cord Hasselmann den Grundstein für den Neubau. Die dabei eingemauerte Zeitkapsel soll Glück bringen. In dem Kupferrohr befinden sich Tageszeitungen, Angaben zur Filiale und einige Euromünzen.

So soll das Volksbankhaus nach seiner Fertigstellung Ende 2019 aussehen.
So soll das Volksbankhaus nach seiner Fertigstellung Ende 2019 aussehen.

"Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten so zügig  vorankommen", sagt Gerd-Ulrich Cohrs. „Wenn alles planmäßig läuft, feiern wir im September  Richtfest.“

Errichtet werden drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Der Entwurf stammt aus den Federn des Brackeler Architekturbüros „Studio B2“.

Auf einer Gesamtfläche von 1.100 Quadratmetern bieten die neuen Büros rund 40 Mitarbeitern Platz. Drei Seiten des Gebäudes werden voll verglast, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich also auf lichtdurchflutete Büros freuen.

Geheizt und gekühlt wird umweltschonend mit Betonkerntemperierung. Dafür werden Leitungen in der Gebäudedecke verlegt, durch die Wärmeträgerflüssigkeit strömt. Geothermie und eine Wärmepumpe sorgen für die richtige Temperatur.

Der Strom wird größtenteils über Photovoltaik-Module auf dem Dach erzeugt. Strom sparen will der Bauherr unter anderem durch LED-Beleuchtung. Sensoren messen außerdem das Tageslicht und schalten nur bei Bedarf elektrisches Licht hinzu.

„Mit dem Bürogebäude wollen wir uns neue Standards setzen, auch für zukünftige Bauprojekte“ sagt Cohrs in seiner Ansprache an die Gäste, unter ihnen Landrat Rainer Rempe und der Winsener Bürgermeister Andrè Wiese.