Grippewelle und Coronavirus

Wie erlebe ich das hier in Berkeley?

Einen großen Unterschied macht vermutlich, wie die Krankenversicherungen hier in den USA organisiert sind. Da viele Studenten, unter anderem auch ich, quasi über die Uni versichert sind, gibt es natürlich oft “Werbung” für bestimmte Angebote oder Plakate auf denen auf bestimmte Dinge hingewiesen werden.

Zum Beispiel wird man hier regelmäßig darauf hingewiesen sich gegen die Grippe impfen zu lassen, zuhause zu bleiben, wenn man krank ist oder Atemschutzmasken zu tragen, wenn man einen Schnupfen hat.

All das wäre meiner Meinung nach, an einer deutschen Uni nicht passiert, aber es macht schon irgendwie Sinn. Wenn man in einem Hörsaal mit hunderten Studenten sitzt und ständig hustet oder schnieft jemand, kann man schon paranoid werden.

Wenn dann auch noch ein neuer Virus, wie das Coronavirus ausbricht und die ganzen internationalen Studenten aus Asien wiederkommen, macht es das nicht unbedingt besser😁

Dementsprechend sehe ich auch immer mehr gesunde Menschen, vor allem Asiaten mit Atemschutzmasken rumlaufen, da sie sich nicht infizieren wollen.

Ich habe auch gelernt, dass diese Masken in China Teil der Kultur sind und teilweise auch zum Fashion Accessoire gemacht werden.

Dennoch steigt in einem selbst irgendwie die Unruhe und man fragt sich, ob man sich jetzt eigentlich ernsthaft Sorgen machen sollte?!  

Wir werden zudem durch Emails der Uni immer auf dem Laufenden gehalten, was Fälle in der Umgebung angeht.

Bislang gibt es hier in Berkeley noch keine Infizierten. Daher heißt es hier auch - einfach abwarten.

Einen Vorteil, den das Ganze hat, die Flugpreise sind ziemlich gesunken und ich konnte einen günstigen Flug nach Maui Ende März ergattern.

Also seid gespannt, was ich dann in ein paar Wochen über Hawaii berichten kann 😁

Eure Henny